Die Schatzsuche!

Es geschah in unserem Urlaub 2006, den wir in diesem Jahr verhältnismäßig spät am Edersee verbrachten, weil mein Mann in Altersteilzeit ging und wir das Ende seiner aktiven Dienstzeit abwarten wollten. Dieser Urlaub sollte unser ganzes Leben verändern, denn es geschahen unglaubliche Dinge. Zunächst begann dieser außergewöhnliche Urlaub allerdings wie alle Urlaube zuvor. Für das erste Wochenende hatten sich unsere Freunde Jule und Gregor aus Thüringen angesagt, auf die wir uns sehr freuten. Sie kamen am Freitagmittag schwer beladen, denn Jule ist eine hervorragende Hausfrau und hatte allerlei kulinarische Köstlichkeiten dabei, um uns zu verwöhnen. Der Tag verging mit Schlemmen, Schwatzen und Scherzen wie im Fluge. Wir verstanden uns prächtig. Am Samstag besuchten wir die Edelstein Schleiferei in Bergfreiheit, dem Schneewittchendorf und erbauten uns an dem Gefunkel der herrlichen Steine. In Windeseile verflog das Wochenende, für den Nachmittag hatten wir uns vorgenommen die Ruinen des in einem der Vorbecken des Edersees versunkenen Klosters zu besichtigen, nicht ahnend, das dieser Nachmittag unser Leben komplett auf den Kopf stellen sollte. Wir fuhren also nach Bringhausen und waren sehr enttäuscht, dass noch der größte Teil unter Wasser lag. Aber wir ließen uns nie lange die Laune von unbedeutenden Kleinigkeiten vermiesen und bald lachten und alberten wir wie gewohnt herum.

 

Schließlich brauchten wir eine Pause und setzten uns in eines der herumliegenden Ruderboote. Unsere Männer machten in dieser Zeit Fotos, Jule saß oben und ich hatte ihr gegenüber Platz genommen, mit dem Rücken zum See. Deshalb wunderte ich mich auch, als sich ihre Augen plötzlich im Schrecken erweiterten. Viel früher als ich hatte sie den kleinen Ruck bemerkt, mit dem sich das Boot in Bewegung setzte und dem Wasser entgegen glitt. Als es auch in mein Bewusstsein drang, schrie ich: „Wir müssen hier raus.“ Aber das war nicht so leicht, denn die Schräglange erhöhte schnell die Geschwindigkeit und ich kam einfach nicht hoch. Jule saß wie angenagelt auf ihrem Platz, unfähig sich zu bewegen. Mittlerweile hatten auch unsere Männer mitbekommen, in welcher Gefahr wir schwebten und rannten hinter uns her. Bevor sie uns jedoch erreichten, glitt das Boot in den See und sank Augenblicklich auf den Grund hinab.

 

 

Instinktiv hielt ich den Atem an. Dann erfasste mich Panik, ich griff nach Jules Arm und wollte sie mit nach oben zerren. Dazu öffnete ich zum Ersten Male die Augen und bemerkte, dass es keineswegs dunkel war, wie ich erwartet hatte. Wir steckten in einer Art Blase, als ich vorsichtig Luft holte und erwartete Wasser einzusaugen, konnte ich atmen. Jules Augen blickten genau so erstaunt wie die meinen. Mit dem ausgestreckten Zeigefinger piekten wir in die Hülle der uns umgebenden Blase, die sich daraufhin erweiterte. Sie bestand aus einem flexiblen Stoff. Langsam erhoben wir uns und stiegen aus dem Boot, das nun im Hofe der versunkenen Burg ruhte. Erstaunt sahen wir uns um und bemerkten nun auch den kleinen Mann, der lächelnd mit einer Laterne, die er in der Hand trug auf uns zukam. „Bitte erschreckt nicht, ich bin Kasimir, der Zwergen König dieser Region.“ Na fein, irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht, nun  halluzinierte ich auch noch, sicher begann der Sauerstoff Mangel sich nun bemerkbar zu machen. Jule schritt auf den kleinen Mann zu, hielt ihm die Hand entgegen und bat: „Dann kannst du sicher dafür sorgen, das wir wieder nach oben an Land kommen.“ Das Lächeln verschwand aus seinem Gesicht und machte einer betrübten Mine Platz. „Das kann ich leider nicht, der schwarze Ritter hält mich hier gefangen, wenn es mir nicht gelingt, an einem Tage eine Tonne Gold zu bergen, darf ich nicht zu den Meinen zurück, seit langer Zeit Mühe ich mich Nacht für Nacht, aber es gelingt mir nicht. Doch nun seit ihr hier, sicher hat mein Volk dafür gesorgt, das ich Hilfe bekomme, wollen wir es gemeinsam versuchen?“ Jule blickte mich an. „Eine Tonne Gold? Wir sollen hier nach Gold buddeln und dann auch noch gleich eine ganze Tonne? Das klappt doch nie.“ Resigniert sank ich in mich zusammen. Kasimir lächelte nun wieder. „Ganz so schwer ist es nun auch nicht, ich habe einen Zauberspruch, der das Gold aus dem Grund aufsteigen lässt, nur bergen müssen wir es. Wollen wir es versuchen?“ Wir sahen uns an und zuckten die Schultern. „Wir haben wohl keine andere Wahl, oder? Also packen wir es an.“ Kasimir lächelte uns zu, dann breitete er die Arme aus und sprach feierlich:

„Gold, das ich noch nirgends sehe, steig vom Grund nun in die Höhe

Aus dem tiefen kühlen Grunde komm herauf zu dieser Stunde.

Tief unten aus dem Edersee, steigt das Gold nun in die Höh.“

Der Boden begann zu zittern und plötzlich funkelte es um uns herum. Jule und ich machten mächtig dumme Gesichter und Kasimir lachte. Aus seinem Rucksack holte er nun  drei Säcke hervor und von denen reichte er uns zwei. Hurtig begannen wir das Gold einzusammeln. Wir arbeiteten wie die Wilden und Sack um Sack leerten wir in den Burghof aus. Plötzlich ertönte die Glocke, sie schlug zwölf Mal, also Mitternacht, wir hatten ungefähr sieben Stunden gearbeitet. Die Pforte öffnete sich und ein riesiger Ritter erschien. Der Helm seiner Rüstung verdeckte sein Gesicht. „Das ist der schwarze Ritter, er wiegt nun das Gold, beten wir, das es dieses Mal reicht“, flüsterte Kasimir uns zu. Der Ritter klatschte in seine Hände und zwei Knappen schleppten eine große Waage herbei, so eine hatte ich erst einmal gesehen, sie diente in unserem alten Bahnhof als Kofferwaage. „Achthundertsiebzehn Kilo“, verkündete der schwarze Ritter und rieb sich zufrieden die Hände. Jule und ich schwankten zwischen Wut und Enttäuschung. Kasimir sah aus, als würden ihm die Tränen kommen, er hatte so gehofft, es dieses Mal mit unserer Hilfe zu schaffen. Tröstend streichelte ich seine Hand und Jule nahm ihn in den Arm. „Wir versuchen es nach einer Pause noch einmal und du wirst sehen, dann schaffen wir es.“ Kasimir seufzte, er winkte uns ihm zu folgen und führte uns zu einer kleinen Hütte. Darin ließen wir uns erschöpft niedersinken. „Sag einmal, lieber Kasimir, sind wir eigentlich die ersten Menschen hier unten, die dir helfen, oder waren schon andere hier und was ist dann mit ihnen passiert“, wollte ich wissen? „Ihr seid die ersten hier, denn es gibt verschiedene Vorraussetzungen, die sehr wenige Menschen besitzen“, antwortete er mir. „Du machst mich neugierig, um welche handelt es sich denn“, wollte ich wissen? „Da muss so einiges zusammen kommen, zuerst einmal muss man ein leidlich guter Mensch sein, ohne Neid und Gier im Herzen. Dazu kommt, dass man an einem Sonntag geboren wurde. „Das trifft bei mir nicht zu, mein Geburtstag ist ein Montag“, erwiderte ich ihm. „Oh nein, du kannst mir glauben, deine Geburt war ziemlich schwer und die Ärzte trugen den Montag in die Geburtsurkunde ein. Du bist um 23.59Uhr geboren und nicht, wie fälschlicher Weise eingetragen um 3.15Uhr.“ Das waren ja erstaunliche Neuigkeiten. „Haben wir sonst noch Merkmale, die uns für diesen Job qualifizieren“, bohrte ich weiter? „Die Neugier spielt jedenfalls keine Rolle, sonst wärst du nicht hier“, lachte Kasimir und wir lachten mit. „Doch, es gibt da noch etwas, habt ihr schon bemerkt, dass eure Initialen die gleichen sind?“ Sprachlos blickten wir uns an. „Das stimmt nicht, ich heiße Gitte Hedderich und meine Freundin Jule Herrmann, das ergibt GH und JH. Du hast dich vertan.“ „Wenn es so wäre, würdest du mir nicht mehr helfen, in meiner Not“, wollte Kasimir nun wissen und sah mich dabei traurig an. Beschämt senkte ich den Kopf. „Verzeih, so meinte ich das nicht, natürlich werden wir versuchen dir zu helfen.“ Dabei sah ich Jule an und die nickte. „Ehrensache“, ergänzte sie. „Du hast Recht, es sind GH und JH. Nun füge mal die Namen eurer Männer an. Jürgen Hedderich und Gregor Herrmann. Meine Augen wurden groß, tatsächlich, das waren JH und GH. Kasimir nickte, die perfekte Ergänzung stellt ihr vier da. Eure Männer beten mit aller Kraft ihrer Herzen euch wieder zu bekommen, wir arbeiten hier körperlich und sie oben mit der Seele, sollte eine Chance zu unserer Erlösung bestehen, dann nur in der perfekten Zusammen Arbeit. GH steht übrigens auch für Güte des Himmels und JH für Jammer heile. Übersetzt heißt es also?“ „Güte des Himmels, heile den Jammer?“, überlegte Jutta laut? „Genau das ist das Zauberwort“, klärte Kasimir uns auf. „Nun lasst uns schlafen, damit wir Morgen Kraft haben, es noch einmal zu versuchen. Gute Nacht ihr zwei.“ „Gute Nacht Kasimir“, wünschten wir, ich hing noch lange meinen Gedanken nach, aber dann schlief auch ich erschöpft ein. Als ich erwachte sah ich mich erst einmal verwirrt um, dann fiel mir diese ganze verrückte Geschichte wieder ein. Fast zur selben Zeit wurden auch meine beiden Gefährten wach. Ich reckte mich und spuckte in die Hände. „Packen wir es an.“ Kasimir lachte. „Na du hast es ja eilig, aber du hast Recht, fangen wir an, die Mutlosigkeit ist fast verschwunden, seit ihr bei mir seid“. Wieder stellte Kasimir sich in Position und sagte seinen Zauberspruch und wieder stieg das Gold an die Oberfläche. Wir arbeiteten wie die Wilden an diesem Tage und mit der Höhe des aufgeschichteten Goldes stieg unsere Spannung und Hoffnung. Schlag Mitternacht erschien mit dem Ausklang des Glockenläutens der Schwarze Ritter mit seinen Gefolgsleuten, die erneut die Waage herbeischleppten. Der Zeiger stieg und stieg, wir sahen wie er die tausend Kilo Marke überschritt und brachen in Jubel aus. Trotz meiner Freude ließ ich den unheimlichen Ritter nicht aus den Augen und ich beobachtete, wie seine Augen zu glühen begannen, dabei murmelte er einige Worte, die ich nicht verstand und drehte den funkelnden Ring an seiner Hand. Langsam, ganz langsam sanken die Zeiger zurück, bis auf Neunhundertneunundneunzig und ein halbes  Kilogramm. „Schade, es fehlt ein klein wenig, nun wo das Gold zur Ruhe gekommen ist, zeigt sich, das genau ein halbes Kilogramm an der Summe fehlt, ihr habt euer Ziel leider wieder nicht erreicht, bis Morgen“, sprach der grausame Ritter und verschwand. Nun weinte Kasimir wirklich und auch Jule schluckte schwer an einem Kloß in ihrer Kehle, ich hingegen war unglaublich wütend auf den Betrüger, der uns mit seinen miesen Tricks bis in alle Ewigkeit festzuhalten gedachte. Die ganze Nacht brütete ich vor mich hin und dann hoffte ich die Lösung gefunden zu haben. Am nächsten Morgen wollten Kasimir und Jule zunächst gar nicht an die Arbeit gehen, so mutlos waren sie geworden. „Lasst es uns noch einmal versuchen, mit aller Kraft, ich habe einen Plan, wenn er gelingen soll, brauchen wir aber die gleiche Menge Gold wie gestern, es müssen wieder über Tausend Kilo sein“, motivierte ich die beiden erneut. War es gestern die Hoffnung, die uns angetrieben hatte, war es nun der Mut der Verzweiflung und die Wut auf diesen miesen Betrüger. Erneut kam die Mitternachtsstunde herbei und mit ihr der schwarze Ritter und die Stunde des Goldwiegens. Gespannt beobachteten wir, wie der Zeiger stieg und stieg. Wieder überschritt er die Tausend Kilo Markierung und wieder begannen die Augen des Ritters zu glühen und er drehte seinen Ring, worauf der Zeiger nach unten sank. „Schade, fünfhundert Gramm fehlen erneut“, sprach er und wollte sich abwenden. „Einen Moment, ich habe hier noch ein wenig“, hielt ich ihn zurück und warf einen Kilo Brocken dazu, der den Zeiger wieder in die Höhe hob. Gleichzeitig packte ich die Hand des schwarzen Ritters und hielt sie fest, sodass er nicht in der Lage war seinen Ring zu drehen. Seine Hand war eiskalt und diese Kälte zog lähmend meinen Arm hinauf, aber ich ließ nicht los, auch dem wütende Gefunkel seiner Augen hielt ich stand, zwar schlotterte ich an allen Gliedern, aber ich wusste, das war unsere letzte Chance. „Kasimir, komm bitte her zu mir, ich habe einen Bannspruch, aber ich brauche dazu deine Zauberkraft, bitte reiche mir deine Hand.“ „Aber gerne“, sprach er und ergriff meine andere Hand. So begann ich zu sprechen:

„Liebes Gold umfließe

des Nimmersatten Füße.

Hülle ihn in deinen Glanz

und umgebe ihn nun ganz.

Zu Gold soll er nun werden,

in Ewigkeit auf Erden.
In die glühenden Augen des Ritters trat nun die Angst und als das Gold sich wie ein Strom auf ihn zu bewegte und anfing ihn einzuhüllen trat der Wahnsinn hinein. Irre begann er zu kichern. Das Gold umhüllte zuerst seine Füße und kroch dann wie Brei an ihm hoch, bis er schließlich darin verschwand. Erneut begannen die Glocken zu läuten, aber sie klangen nicht mehr dumpf, sondern klar und rein. Die Gefolgsleute des schwarzen Ritters zerfielen vor unseren Augen zu Staub, sie waren nun erlöst vom Frondienst und konnten in die Ewigkeit gehen. Ein Stück des Turmes fiel herab, und hüllte die goldene Statue des ehemaligen schwarzen Ritters ein, als verberge sie ihn gnädig vor den Augen aller Leute, damit keiner je auf die Idee kam, ihn zu erlösen, wegen seines kostbaren Mantels. Kasimir fasste unsere Hände und zog uns an die Oberfläche. Dort fanden wir unsere Männer, die Suchtrupps waren nach zwei Tagen abgezogen, sie allerdings hatten die Hoffnung nicht aufgegeben uns lebendig wieder zu sehen.

 

Aufgeregt schwatzten wir durcheinander und Kasimir wurde staunend betrachtet. Nach einer Weile zog er ein kleines Pfeifchen aus seiner Hosentasche und blies darauf. Eine wunderbare, zarte Melodie ertönte und nach einer Weile hörte man aus der Ferne die gleiche. Sie schwoll an und bald erblickten wir einen Zug mit zauberhaften Wesen, der von einer wunderschönen Elfe angeführt wurde. Kasimir lief auf sie zu und dann fielen sie sich in die Arme. Einige hundert Zwerge und Elfen hüpften um sie herum. Als sie sich ein  wenig beruhigt hatten, kam Kasimir mit der Anführerin zu uns. Er verbeugte sich leicht und sagte: „Das ist Cassandra, meine liebe Frau.“ Wir konnten sie nur anstarren, so zauberhaft war sie anzusehen. Sie war vielleicht achtzig Zentimeter groß und trug ein weißes Kleid, aus dem zartesten Stoff, den wir je gesehen hatten. Ihr Gesicht strahlte reine, pure Harmonie aus und das blonde Haar fiel in langen Locken über ihren Rücken. An den Füßen trug sie goldene Pantöffelchen und ihre Flügel glichen glitzernden Spinnweben. Ihr Gang war ein Schweben. Sie verneigte sich vor uns und bat uns sie zu begleiten. „Ihr habt meinen lieben Mann zurück gebracht, bitte seit unsere Gäste“, bat sie uns. So zogen wir hinter den beiden, umringt von dem jubelnden Volk zu ihrer Höhle.

 

Von außen wirkte diese völlig unscheinbar, aber als wir eintraten, verschlug die Pracht uns den Atem. Staunend blickten wir uns um. Die Wände schienen aus Kristall zu bestehen, das leicht bläulich schimmerte. Der nächste Saal schimmerte rosa und der folgende regenbogenfarben, es war einfach unbeschreiblich. Der letzte Saal bestand aus Gold und Marmor, er diente als Speisezimmer, wir wurden hier auf das Fürstlichste bewirtet. Nach einer Weile konnte ich die Müdigkeit nicht mehr verdrängen und auch Jule und unsere Männer wirkten sehr müde. So standen wir auf um uns zu verabschieden und die wirklich köstliche Bewirtung zu bedanken. Kasimir begleitete uns zum Ausgang der Höhle und reichte jeder von uns einen Kindskopf großen Goldklumpen. Dazu eine jener Pfeifchen, mit denen er sein Volk herbei gerufen hatte. Das Gold ist mein Dank an euch und die Pfeife benutzt, wenn ihr in Schwierigkeiten stecken solltet, sie ruft mich herbei.

 

Die Sonne ging gerade auf, als wir zu unserem Wagen kamen, schnell fuhren wir in unser Urlaubs Quartier und legten uns erst einmal schlafen. Erst am späten Nachmittag erwachten wir. Fassungslos kam Jule mit ihrem Gold ins Wohnzimmer. „Das glaub ich nicht, ich dachte, wir hätten das geträumt“, sagte sie. „Mir geht mir ganz genauso“, erwiderte ich ihr. „Wir müssen in aller Ruhe überlegen, wie es nun weiter geht“ Wir machten tausend Pläne und verwarfen sie wieder. Schließlich gingen wir zu Bett und schliefen eine Nacht darüber. Am anderen Morgen konnte ich es kaum erwarten mit Jutta zu reden. „Was hältst du davon“,……, begannen Jule und ich synchron zu sprechen. Lachend hielten wir inne. „Erst du“, bat ich. „Was hältst du davon, wenn wir uns hier ein echtes Traumhaus kaufen und dort den Rest unseres Lebens verbringen, ein traumhafter Ausblick, über eine traumhafte Gegend, in der wir unser Glück gefunden haben, unter dem Schutz von übernatürlichen Wesen, besser kann man es doch gar nicht haben, was meinst du“, wollte sie von mir wissen? „Das ist exakt das, was  ich dir auch vorschlagen wollte“, gestand ich ihr immer noch lachend, „mal sehen, was unsere Männer dazu meinen.

 

Unsere Männer waren einverstanden und so leben wir nun glücklich und zufrieden am diesem traumhaften Ort, in Harmonie mit der Welt und der Natur.

 © By Gitte