Ein Dienstag wie kein anderer!
Seit einiger Zeit arbeite ich nun jeden Dienstag einen halben Tag im Städtischen Krankenhaus. Leider ist es nun noch dunkel, wenn ich das Haus verlasse, ich hasse diese Jahreszeit, denn je älter ich werde, umso ängstlicher werde ich auch. In meiner Jackentasche befindet sich immer ein Pfefferspray, das ich Sprühbereit in meiner Hand trage, doch auch das beruhigt mich nicht wirklich. Vor einigen Wochen probierte ich es aus, steckte es dann erleichtert wieder ein und als ich mir einige Zeit danach die Nase putzte wurde mir auch die Wirkung äußerst schmerzhaft bewusst. Mit tränenden Augen und roter, geschwollener Nase traf ich auf der Station ein. Mitleidig riet mir meine nette, schmunzelnde Kollegin das Gesicht unter Wasser zu halten, aber dann wäre auch der Rest meines Make ups dahin gewesen und ich litt lieber still vor mich hin.
Die ganze Nacht hatte der Sturm den Regen vor die geschlossenen Rollladen gepeitscht und ich ahnte schlimmes. Gegen fünf Uhr schaute ich hinaus und atmete auf. Es hatte aufgehört zu regnen und auch der wütende Sturm hatte nachgelassen. Um sechs Uhr dreißig machte ich mich schaudernd auf den Weg. Schon im dunklen Hausflur bekam ich eine Gänsehaut. Als ich auf die Straße trat schaute ich zum Himmel, er war seltsam hell, Wolkenfetzen flogen an einem strahlenden Vollmond vorbei. Sicher kennt ihr alle dieses diffuse, unwirkliche Licht. Noch brannte das Flurlicht hinter mir, aber schnell, viel zu schnell verschluckte mich die Dunkelheit. Viel zu laut klapperten meine Absätze auf den Asphalt. Mit klopfendem Herzen näherte ich mich dem Friedhofs Eingang. Das Tor stand einladend offen. Erst vor einigen Tagen hatte ich das Thema mit meiner Freundin diskutiert, sollte ich im hellen Licht der Straßenbeleuchtung bleiben, oder lieber unsichtbar im Schatten der Bäume, die den Gehweg säumten? Warum nur klopfte mein Herz so laut? Das wurde Schritte von Verfolgern unhörbar machen. Heute würde ich wieder den Rekord brechen und viel zu früh auf der Arbeit sein, wenn ich doch nur schon da wäre, doch es galt erst noch einige dunkle Straßen zu durchqueren.
Dieter war sauer. Er musste zur Toilette. Erst kurz nach halb sieben und noch stockdunkel draußen. Seit er arbeitslos war, hatte er es sich angewöhnt lange zu schlafen, zumindest bis es hell war. Was sollte er auch so früh schon beginnen. Früher hatte er sich noch bemüht wieder einen Job zu bekommen, aber mittlerweile hatte er sich an den Trott gewöhnt. Auf dem Weg zum Klo kam er am Küchenfenster vorbei. Es hatte schwer gestürmt in dieser Nacht. Fröstelnd warf er einen Blick hinaus. Da jagte wieder jemand zur Arbeit. Dieter grinste hämisch, er würde sich gleich wieder in sein warmes Bett kuscheln. Trotzdem verweilte er am Fenster. Irgendetwas fesselte ihn an der Gestalt und dann wusste er es. Es war eine Frau und sie jagte nicht dahin, weil sie zu spät dran war und es eilig hatte, nein, sie hatte Angst. Aus jeder Geste sprach es zu ihm, Wie sie ging, den Kopf eingezogen, möglichst klein um nicht bemerkt zu werden. Wie sie manchmal kaum merklich den Kopf drehte, um nach einem Verfolger zu schauen. Dieter grinste böse, es war als könne er ihre Angst riechen, den leichten Schweißfilm auf ihrer Haut fühlen. Wie seine Mutter. Der Gedanke war plötzlich da. Dieter hasste seine Mutter. Warum hatte sie nicht reich heiraten können? Warum musste sie diesen Säufer, der sein Erzeuger war nehmen und ihn in diesem Rattenloch großziehen? Wer aus dieser Straße kam hatte nie wirklich eine Chance. Diese Frau da, die war wie seine Mutter, sie hatte sich auch immer geduckt, unter der schlagenden Hand seines Vaters. Geduckt und gewimmert. Solche Frauen brauchten das. Dieter erwachte aus seinen Gedanken und sah wieder hinaus. Sie war fort, aber der tiefe Hass, den sie geweckt hatte, der war noch da. Morgen, dachte Dieter, Morgen werde ich sie wieder sehen. Getröstet ging er wieder zu Bett, in das Bett das in einer kleinen Mansarden Wohnung stand. Ob sie auch eine solch kleine Wohnung hatte, oder einen Mann der sie schlug? Die Gedanken blieben lange bei der Unbekannten, von der er nicht viel mehr wusste, als wie ihr Schatten aussah.
Der Wecker schellte um halb sieben, aber Dieter war schon wach. Er hatte unruhig geschlafen, immer noch Vollmond und dazu die Erwartung. Schnell fuhr er in seine Jeans, zog einen Pulli über den Kopf und schlüpfte in seine Jacke. Dann eilte er durch den dunklen Flur hinab zur Haustüre. Fröstelnd schlug er den Kragen seiner Jacke hoch und wartete. Nervös blickte er auf seine Uhr. Zwanzig vor sieben, um diese Zeit war sie gestern die Straße entlang geeilt. Wo blieb sie denn nur? Dieter wartete noch fünf Minuten, dann schlich er enttäuscht wieder die Stufen zu seiner Wohnung hoch. Noch einige Male schaute er auf die Straße, aber Heute kam die Unbekannte nicht, entweder hatte sie verschlafen, oder es war ein Zufall gewesen, das sie zu dieser Zeit hier entlang gekommen war. Auch am folgenden Tag wartete Dieter, doch wieder wurde er enttäuscht. Auch am Freitag versuchte er auch sein Glück, allerdings wieder vergebens. Montag schaute er nur noch aus dem Fenster. Am Dienstag guckte er schon nur noch aus Gewohnheit hinaus und erstarrte. Da war sie. Wieder eilte sie wie von Furien gejagt die Straße entlang. „Scheiße“, fluchte Dieter. Wütend warf er seinen Zigarettenstummel in den Aschenbecher. Bis er sich angezogen hatte und die Treppen hinunter geeilt war, war sie weg. Keine Chance sie einzuholen und ein wenig in Angst zu jagen. Doch dann lächelte er wieder sein böses Lächeln. Nun war es nur noch eine Frage der Zeit und Zeit hatte er. Nächsten Dienstag würde sie wieder kommen und dann würde er bereit sein.
Wieder ein Dienstag und immer noch dunkel, wieder die Angst den Weg unbeschadet zu bewältigen. Alle Zufahrtsstraßen zur Hauptstraße waren gleich dunkel und unheimlich, also wieder den schon gewohnten Weg. Dunkel und drohend lag die Göthestraße vor mir. Tief atmete ich ein und machte mich auf den Weg. Immer näher kam die beleuchtete Hauptstraße und ich war gerade dabei erleichtert aufzuatmen, als ich aus den Augenwinkeln heraus einen dunklen Schatten gewahrte, der sich aus einem der unbeleuchteten Hauseingänge gelöst hatte und langsam hinter mit herging. Sofort spannte sich mein Körper, die Angst paralysierte ihn fast. Stocksteif zwang ich meine Beine vorwärts zu gehen und umklammerte dabei mein Pfefferspray. Sicher nur jemand der auf dem Weg zur Arbeit ist, versuchte ich meine aufgepeitschten Nerven zu beruhigen. Das Blut rauschte in meinen Ohren. Langsam beschleunigte ich meine Schritte und horchte angstvoll nach hinten. Leise, aber stetig hörte ich jemanden hinter mir gehen und sein Rhythmus schien sich dem meinen anzupassen. Schneller und schneller wurden meine Schritte und mein Atem wurde knapp, die Angst schnürte meine Kehle zu. Auch mein Verfolger beschleunigte seine Schritte und kam immer näher. Entsetzen erfasste mich und ich rannte wie von Sinnen. Mit rasendem Puls erreichte ich die Hauptstraße, als ich mich umdrehte war die Straße leer. Mit zitternden Knien lief ich in normalem Tempo weiter und freute mich über jedes Auto und jeden Fußgänger der zur Arbeit eilte. Langsam entspannte ich mich und kam ja auch meinem Ziel mit jedem Schritt näher. Nun noch die Baustelle. Ein neues Aldi wurde am alten Bahnhof gebaut und hier unten auf der Hauptstraße entstand deshalb ein Kreisverkehr. Oh je, man hatte sie erweitert. Weit musste ich die dunkle Straße hinauf um die Abzäunung zu umrunden.
Dieter fühlte sich total erregt, wie herrlich war dieses Machtgefühl. Immer war er der Gejagte gewesen, das Mäuschen und nun jagte er. Wie wunderbar sich das anfühlte. Sie hatte Angst, er hatte ihr Angst eingejagt, oh sie würde noch viel mehr Angst haben, zittern würde sie vor ihm. Wie sie gerannt war. Kurz vor der Kreuzung stoppte Dieter. Er würde mit ihr spielen. Sie würde sich sicher fühlen im Lichterglanz der Hauptstraße und das sollte sie auch. Wie würde sie erschrecken, wenn sie merkte dass die Sicherheit eine Trügerische gewesen war, dass er schneller war, schlauer als sie. Er hatte gesehen, dass sie sich nach links gewendet hatte, also musste sie an der Baustelle vorbei. Blitzschnell lief er den Weg den er gekommen war zurück, nahm sein Fahrrad, das an der Hauswand lehnte und schwang sich hinauf. Links durch die Johanniterstraße, rechts hinunter zur Bahnhofstraße und wieder links. Wo war sie? Ah da ging sie ja, sei rannte nicht mehr, sie fühlte sich sicher. Er radelte an ihr vorbei. Ab und zu ein Auto. Da, die Unterführung und sofort dahinter die Baustelle. Die Ampel zeigte grün, Dieter radelte in die Unterführung und stieg dann vom Rad. Er schob es auf den Fußgängerweg, der weit um die Baustelle herum ins Dunkel der Straße führte die ehemals am Bahnhof geendet hatte. Dieter warf das Fahrrad auf den Bahndamm und versteckte sich hinter einem der großen Kastanienbäume, die hier standen. Er wartete. Zu gerne hätte er sich eine Zigarette angesteckt, aber die Glut würde sie zu früh warnen. Zitternde Erregung hatte ihn erfasst. Hoffentlich führte ihr Weg hier vorbei, aber wohin hätte sie sonst gehen sollen? Da, ein Schatten bog um die Ecke, zögerte kurz und bewegte sich dann schnell in seine Richtung. Er konnte ihre Angst körperlich wahrnehmen und musste sich sehr zusammen nehmen nicht zu früh aus dem Schatten des Baumes zu treten. Er wollte den Schrecken in ihren Augen sehen, das Entsetzen, wenn sie ihn bemerkte.
Ach du liebe Zeit, man hatte die Baustelle erweitert, schon der kleine Bogen hatte mir Angst gemacht, nun führte er ein ganzes Stück in die dunkle Straße hinein. Bald hatte ich es geschafft, nur noch diese dunkle Ecke und dann ein Stück die Bahnhofsstraße hinauf. Bei Rewe wurden schon Brötchen verkauft, dann war das Schlimmste geschafft. Dort war es hell, da waren Leute, das machte ich mir Mut und energisch betrat ich den dunklen Weg. Doch immer zaghafter, aber auch schneller wurden meine Schritte und mein Atem jagte in kurzen Stößen aus meiner Brust. Schnell um diesen Baum herum, dann lag die Hälfte des Umwegs hinter mir. Beherzt schritt ich drauflos, um dann mitten in der Bewegung zu erstarren.
Da stand er, bewegungslos und grinste. Die Hand, die das Pfefferspray umklammert hielt schoss in die Höhe. Blitzschnell fasste Dieter zu und bog sie hinab. Meine Eingeweide verwandelten sich auf der Stelle in einen Eisklumpen. Da war er, mein Alptraum, er stand direkt vor mir und grinste mich an. Bewegungslos verharrten wir. Immer noch umklammerte er mein Handgelenk. Mit der anderen Hand fischte er ein Zigarettenpäckchen aus seiner Hosentasche und schüttelte eine heraus, die er mit den Zähnen in Empfang nahm. Seine Augen fixierten mich. Er wollte cool wirken und es gelang ihm. Seltsamer Weise nahm meine Angst nun da ich der gefürchteten Gefahr Auge in Auge gegenüber stand ab. Unsere Blicke trafen aufeinander und in dem Maße wie ich meine Sicherheit wieder fand nahm die Seine ab. Seinen Augen begannen zu zwinkern. Er verlor die Kontrolle über die Situation und das machte ihn wütend. Mit einem Ruck drehte er meinen Arm auf den Rücken. „Nimm das Fahrrad“, zischte er und drückte mich in die Richtung wo es lag. „Und keine Faxen.“ Er ließ meinen Arm los und ich hob das Rad auf. Fragend blickte ich ihn an. „Und nun?“ Dieters Gedanken überschlugen sich, darüber hatte er sich überhaupt keine Gedanken gemacht, er war einfach in einen Rausch gefallen, den Rausch Macht zu besitzen, sie über jemand anderen auszuüben. Wortlos schob er mich die Straße hinauf, dem alten Bahnhof zu. Neben der Garten Wirtschaft standen noch die alten ehemaligen Bahnhofs Gebäude. „Dort hinein“, herrschte er mich an.
Die alte Türe klemmte und ließ sich nur mit Mühe öffnen. Ungeduldig drückte mich der Mann hinein und kam dann selbst mit seinem Fahrrad hinterher. Neugierig blickte ich mich in dem verlassenen Wartesaal um. Unter dem Fenster befand sich ein Heizkörper, auf den setzte ich mich. „Haben sie mich verwechselt“, sprach ich nun meinen Peiniger direkt an. „Nein, denkst du ich bin doof“, brauste er sofort auf? „Keineswegs, mir ist nur nicht klar, was sie von mir wollen“, entgegnete ich. Meine Gedanken rotierten. Reden ist gut, dachte ich und das Sie schafft Distanz, weiter so Gitte. „Ich bin nicht reich“, legte ich nach. Der Mann betrachtete mich nachdenklich. „Geld wäre nicht schlecht“, gab er zu. Also hatte er daran nicht gedacht, was aber wollte er dann von mir. Seine Jeans war abgetragen und seine Jacke hatte auch schon ihre beste Zeit hinter sich. Er war dünn und wirkte nervös, sicher ernährte er sich überwiegend von Kaffee und Zigaretten. „Was gibt es da zu glotzen“, blaffte er mich an und ich fuhr erschrocken zusammen. „Nichts“, gab ich zu, „ich überlege nur was der Grund sein könnte das sie mich hierher geschleppt haben.“ „Nicht mal das schaffe ich, nicht mal dir mache ich Angst oder“, brach es aus ihm heraus. War es das was er wollte, Angst ausüben? Das hieße ja er war relativ ungefährlich oder? „Warum möchten sie dass ich Angst vor ihnen habe, was ist schön daran wenn Leute Angst vor einem haben? Es ist doch viel schöner geliebt zu werden.“ Er blickte mich sinnend an. „Wirst du geliebt“, fragte er? Ich nickte. „Ja, mein Mann liebt mich und mein Hund auch.“ „Mich hat noch nie jemand geliebt“, sagte er und wurde rot dabei. „Das glaube ich nicht“, entgegnete ich. „Wie heißen sie eigentlich, verraten sie mir ihren Namen?“ „Damit du mich bei den Bullen anzeigen kannst“, giftete er mich an. Beschwörend hob ich die Hände. „Bisher haben sie mir ja nichts getan, warum sollte ich sie anzeigen“, fragte ich. Er überlegte. „Stimmt eigentlich“, gab er zu, „ich heiße Dieter.“ „“Ich bin Gitte“, ich streckte ihm meine Hand entgegen, die er fast schüchtern nahm. „Wohin wolltest du eigentlich zu dieser frühen Stunde?“ Ach du Schreck, das hatte ich ja völlig vergessen. „Man wartete im Krankenhaus auf mich.“ Traurig blickte Dieter mich an. „Auf mich wartet niemand, ich tauge nichts.“ „So ein Blödsinn“, entgegnete ich. „Hast du denn einen Beruf gelernt?“ Früher war ich Kauenwärter“, sagte er stolz. „Aber dann verschwanden immer Sachen und man schob es mir in die Schuhe, aber ich war es nicht, so ist es immer bei mir, immer wenn ich denke nun geht es aufwärts passiert etwas und ich bin wieder der Dumme.“ „Warte mal“, überlegte ich. „Im Krankenhaus ist der Hausmeister erkrankt, würdest du dir das zutrauen?“ Dieter lachte bitter. „Au ja, ich geh jetzt dahin und stelle mich als neuer Hausmeister vor, die werden begeistert sein.“ Entschlossen stand ich auf und hakte mich bei ihm unter. „Weißt du was, genau das machen wir. Wir gehen jetzt zu dir, du holst deine Papiere und dann begleitest du mich in die Klinik. Die Oberin Schwester Lutgera ist sehr nett und fair. Was sie nur nicht mag sind Lügen, erzähle ihr genau das was du mir gesagt hast und ich glaube du bekommst eine Chance.“ Völlig überrumpelt folgte er mir hinaus. Grinsend drückte ich ihm sein Rad in die Hand. „Du schiebst“, forderte ich ihn auf und zum ersten Mal hörte ich ihn leise lachen. Er salutierte und meinte: „Zu Befehl Madam.“ Geht doch“, entgegnete ich „und nun komm, wir haben viel vor.“
In der Göthestraße wurde er langsamer und stoppte schließlich vor einem Haus. „Bitte warte hier“, bat er, „ich bin nicht auf Damenbesuch eingerichtet. „Beeil dich, ich komme eh schon viel zu spät“, entgegnete ich. Besorgt blickte er mich an. „Du gehst doch nicht weg oder“, vergewisserte er sich? Ich schüttelte meinen Kopf. „Nun mach schon.“ Er rannte die Treppe hinauf und in wenigen Minuten stand er völlig außer Atem vor mir mit seinen Papieren in der Hand. Gemeinsam gingen wir zur Klinik und ich schob ihn in das Büro der Oberin, nicht ohne ihm: „Viel Glück“, zu wünschen, dann beeilte ich mich auf meine Station zu kommen, wo ich mich für die Verzögerung entschuldigte. Meine Gedanken eilten einige Male zu ihm, ob er den Job bekommen hatte, ich wünschte es ihm. Zu Hause fragte mein Mann: „Na wie war es Heute?“ Ich grinste und sagte: „Ein Dienstag wie kein anderer.“
Eine Woche später, wieder ist es dunkel, wieder habe ich Angst. Wieder komme ich durch die Göthestraße und wieder steht dort jemand. Heute allerdings kommt er lachend auf mich zu, sagt: „Guten Morgen, gehen wir zusammen zum Dienst.“ Seither habe ich nun einen Begleiter am Morgen.
©By Gitte