Strafe muss sein!
Unser Friedhof ist bekannt dafür, dass sich dort Hundehasser herumtreiben. Oft schon lag dort Wurst, Gräten und Knochen aus.
Als nun meine Freundin zu Besuch war beobachteten wir wie ein Mann Wurstscheiben verteilte. Wir ahnten dass es sich um mit Gift präpariertes Fleisch handelte, aber wir hatten keinen Beweis. So setzten wir uns auf eine Bank um zu beratschlagen wie wir uns verhalten sollten. Plötzlich kam ein Mäuschen und knabberte an den Scheiben. Nach einer Weile begann sie zu taumeln und fiel um. Was tun? Wenn wir die Wurst entfernten kam der Kerl sicher wieder und legte neue aus und es war eine Frage der Zeit bis es einen der vielen Hunde erwischte die hier spazieren gingen. So tüftelten wir einen Plan aus.
In der folgenden Zeit hatten wir immer einen Sack dabei, den wir für unseren Plan brauchen würden. Lange brauchten wir nicht zu warten. Schon am übernächsten Tag schlich er wieder herum und verteilte Knochen aus einer Plastiktüte. Wie abgesprochen lief meine Freundin in einem Bogen um ihn herum und stülpte ihm als sie hinter ihm stand den Sack über den Kopf. In Taillenhöhe drehte sie in zusammen und wir hatten unseren Gefangenen. Es war früh und der Friedhof menschenleer. Eine Weile zappelte er herum, dann stand er still und harrte der Dinge die da kommen sollten.
Ich öffnete seinen Gürtel, seine Hose und zog sie hinunter. Er zitterte. „Was soll das“, kam es gedämpft unter dem Sack hervor. „Gefällt dir das nicht“, gurrte ich und meine Freundin kicherte. Dann zog ich seine Unterhose runter und unser Opfer erstarrte. Aus meiner Tasche nahm ich einen Beutel der ein feuchtes Tempotuch enthielt. Damit strich ich sanft über sein Glied. Er erschauderte, hielt aber still.
„Ich hoffe du weißt noch wie es aussieht“, flüsterte ich nahe an seinem Ohr. „Denn bald wird es sich in ein Blumenkohl ähnliches Gebilde verwandeln. Wir sind Krankenschwestern und was ich dir da drauf gestrichen habe ist der Abstrich eines Syphilis Kranken.“ Meine Freundin ließ ihn los und wir entfernten uns schnell. Als wir zurück schauten stand er noch eine Weile wie eine Salzsäule, dann schrie er und entledigte sich des Sackes. Da er zuerst seine Kleidung in Ordnung bringen musste, hatten wir Zeit genug uns zu entfernen.
Krankenschwestern sind wir keine, aber als Autorinnen haben wir genug Fantasie. Angst ist eine schlimme Strafe, er wird die nächste Zeit besseres zu tun haben als Tiere zu vergiften.
©By Gitte