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Der Frühling ist da!
Gräser funkeln besetzt mit Tau
Wie edelster Schmuck von einer Frau
Und wenn dann die tausend Diamanten blitzen,
die Häschen durch die Landschaft flitzen.
Mandelblütenblätter rieseln sacht,
das mir das Herz im Leibe lacht.
Will sie fangen wie ein Kind,
wenn taumeln sie im sanften Wind.
Wie eine Braut die Birke steht,
zartgrüner Schleier sie umwebt.
Filtern tausend Sonnestrahlen,
Muster auf die Erde malen.
Tulpen blühen leuchtend rot,
freuen den Lebenden, bedecken den Tod.
Und alle erfüllen die Luft,
mit ihrem unvergleichlichen Duft.
Frühling, wie oft schon hab ich dich gesehen?
Kommen und auch wieder gehen,
dann kommt die Frage mit leisem Weh,
ob ich dich im nächsten Jahr noch seh’?
©By Gitte
Die Pollen
Draußen herrschen Frühlingsdüfte Pollen schwirren durch die Lüfte. Während an Bäumen Knospen sprießen bin ich sehr heftig nun am niesen. Meine Nase ist am tropfen, oder total am verstopfen doch ich lass mich nicht verdrießen wenn auch die Augen überfließen. Lieber Frühling mach mal hinne wenn´s schlimmer wird, dann bleib ich drinne.
©By Gitte
Frühlingsfeeling
Ist es diese helle Luft?
Dieser unvergleichliche Duft?
Der Blumen große Farbenpracht?
Das uns das Herz im Leibe lacht.
Lachen und Tanzen im Sonnenschein,
ins helle Frühlingslicht hinein.
Endlich ist es nun soweit,
es beginnt die Frühlingszeit.
Der Biss des Winters ist verflogen,
Milde Luft ist eingezogen.
Frühling hast mein Herz bezwungen,
bin über meinen Schatten gesprungen,
und nach 2 langen Jahren
zu meiner Tochter hingefahren.
Endlich Enkel wieder sehen,
ach wie ist das wunderschön.
Vögel zwitschern, es jubiliert das Herz,
Frühling, ja der kommt im März.
©By Gitte
Mäxchen und der Osterhas´
Max sitzt da im grünen Gras, schreit: “Osterhas´ nun bring mir was!” Osterhäschen das nicht will und sagt: “Mäxchen sei hübsch still. Ostern ist erst in vier Wochen.” Mäxchen ist zum Has´ gekrochen. Zieht ihn an seinen Hasenohren und schreit: “Dann hast du hier nix verloren.”
Osterhase gar nicht faul, haut dem Mäxchen was auf´s Maul. Mäxchen schreit, heult Rotz und Wasser, die Wiese wird nass und immer nasser.
Mäxchen sinnt auf Rache nur, das geht ihm wieder die Natur, er weiß, er hat ´ne Schwester, für die ist er ein Allerbester.
Ach sie holt das Messer raus, macht dem Plüschhas´ den Garaus. Ostern gucken beide stumm überall sich um. Keine Eier hat der Has´ gebracht, denn er hat zuletzt gelacht.
Die Moral von der Geschicht, Osthasen ärgert man nicht.
©By Gitte
Geduld!
Alle Blumen in dem Garten
Jetzt schon auf den Frühling warten.
Und der Krokus Liselotte
Das ist `ne besonders Flotte.
Streckt schon mal das Köpfchen raus,
doch was sie sieht das ist ein Graus.
Kam es ihr doch warm schon vor,
doch nun friert ihr Nas` und Ohr.
Schnee zaust ihre zarten Triebe
Sie lieber noch in der Erde bliebe.
Und die Moral von der Gechicht`,
Verlier im Winter die Geduld nur nicht.
Liselotte, ja die ist erfroren,
hatte hier noch nichts verloren.
Doch war das Blümlein noch so klein,
es läutete den Frühling ein.
Ja nun kommt er mit Macht daher,
es gibt für ihn kein Halten mehr.
©By Gitte
Heia Walpurgisnacht!
Leute bleibt hübsch brav zu Haus,
die Hexen gehen heute aus.
Zisch, was ist das nur gewesen,
doch nicht etwa ein Hexenbesen?
In der Luft ein seltsam Gebrumm,
wie Hummeln summen sie herum.
Der Brocken, ja das ist ihr Ziel
Und es sind ihrer ungeheuer viel.
Einmal bin ich dabei gewesen,
mit Tante Ursels Hexenbesen.
Ich ritt auf ihrem alten
Zu den seltsamen Gestalten.
Viel Bekannte traf ich dort,
an jenem verwunschenen Ort.
Das gab ein Staunen und Gelächter,
ich bin weiß Gott kein Kostverächter.
Doch Angst macht mir die Zauberei,
ich rief des Öfteren Oh weih.
Die Hexen triebens immer schlimmer,
wie ich heimkam? Keinen Schimmer.
Am Morgen war es dann vorbei,
mit aller Hexenzauberei.
Verschlafen rieb ich meine Augen
Und konnte es erst gar nicht glauben.
Nun warten wir bis nächstes Jahr,
bis die Walpurgisnacht ist wieder da.
©By Gitte
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