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Herbstgedanken! Nun ist er da, der Herbst mit seinen satten Farben an letzter Blumenfülle, kann sich das Aug´ noch laben.
Narzissen, Tulpen, Rosen sind schon lang entschwunden. Dahlien, Astern, Chrysanthemen, die hab´ ich noch gefunden.
Und sehe in den Spiegel ich bemerke ich, er erreicht auch mich.
Und wie immer um diese Zeit packt mich Wehmütigkeit.
Warum welkt alles vor sich hin? Sag, wo liegt da der Sinn?
Der Baum, er ruht nur kurze Zeit. Wir gehen in die Ewigkeit. ©By Gitte
Herbst! Von den Bäumen tropft die Nässe und die Haut trägt Winterblässe. Vorbei die Zeit der Unbeschwertheit es folgt nun die der Besinnlichkeit. Die Natur legt sich zum Schlafe nieder und erst im Frühling, da erwacht sie wieder. Die dicken Socken pack ich aus streich ruhelos durchs dunkle Haus. Lass Abend vorm Kamin mich nieder im Kopf die alten Weihnachtslieder. Dahlien, ein Farbklecks in der Vase. Der Tee, der dampft in meinem Glase. Kandis zerspringt mit leichtem Krachen. Nun kann man sich´s gemütlich machen.
©By Gitte
Oktobermorgen!
An einem kalten Oktobermorgen,
in warmer Jacke wohlig geborgen,
schritt ich über´n Kirchhof hin.
Hin zur Arbeit stand mein Sinn.
Häschen da mit spitzen Ohren,
ich lächelte ganz traumverloren.
Leben hier in toter Welt,
tröstlich ist es und gefällt.
Mittag Leute Gräber pflegen,
die Häschen dann die Ohr´n anlegen.
Wenn sie dann die Blümchen nagen,
fangen Leute an zu klagen.
Ich verstehe ja ihr Greinen.
Tote Blumen sind zum Weinen.
Aber Leben geht doch vor?
Manchmal ist der Mensch ein Tor?!
©By Gitte
Herbst Gedanken!
Im Herbstkleid prangt nun die Natur,
warum beunruhigt mich das nur?
Das wunderschöne bunte Kleid
Erfüllt mein Herz mit leisem Leid.
Die Sonne legt sich oft zur Ruh,
mit bunten Blättern deckt sich der Rasen zu.
Ein Flüstern in der Luft, hör´ zu:
Es sagt: „Bald da ruhst auch du.“
©By Gitte
Der Herbst beginnt!
Ein kalter Hauch streift meinen Rücken,
es beginnt der Todestanz der Mücken.
Oh goldner Herbst, wie wunderschön
Bist du alljährlich anzusehen.
Wenn dies herrlich bunte Kleid dann fällt,
beginnt der Winterschlaf der Welt.
Bis im Frühling dann ganz sacht
Sie in den Knospen neu erwacht.
©By Gitte
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