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Ein grausamer Tag
Gestern sah ich für Jürgen ein Weihnachtsgeschenk,
o wie klasse ich da denk,
rief dann gleich Susannchen an,
ob sie es mir besorgen kann.
Heut Morgen rief sie dann zurück,
liebe Gitte hast kein Glück.
Ich verzog gleich das Gesicht,
oh nein, dass gefällt mir nicht.
Also macht ich mich auf die Socken,
dass Wetter tat mich gar nicht locken.
Steh an des Busses Haltestelle,
es packt mich eine Zorneswelle,
vor drei Minuten fuhr der Bus,
und nun ist für eine Stunde Schluss.
Geh los und mitten auf dem Feld,
da öffnet sich das Himmelszelt,
nein, nicht wie ihr denkt Gottes Segen,
leider nur ein furchtbarer Regen.
Sind nun nass bis auf die Knochen,
innerlich jedoch am kochen.
Wölfchen, sag bist du gescheit?
Er spiel ein Spiel der Welpenzeit.
Auto jagen macht ihm Spaß,
er hüpft und springt im nassen Gras.
Obwohl ich es nicht mehr glauben kann,
kommen wir bei Penny an.
Spreche dort ´ne Kundin an,
ob sie mir es heraus reich kann.
die guckt entgeistert, ob meiner Frag,
das Angebot gibt es Donnerstag.
Ich sink zusammen, bitte sehr,
nein lieber Gott, ich kann nicht mehr.
Trete nun den Rückweg an,
schlimmer es nicht kommen kann.
Dichte stumm dies Frustgedicht,
achte auf die Umgebung nicht.
Schrecke dann doch plötzlich auf.
Über die Strass, ein Hirsch im Dauerlauf,
stimmt, ihr braucht gar nicht zu fragen,
Wolf will ihn natürlich jagen.
Brauche alle meine Kraft,
bin für Heute echt geschafft.
Der Tag, den klopp ich in die Tonne,
es scheint natürlich nun die Sonne.
©By Gitte
Einkaufen! Er: “Gehst du mir ´ne Hose holen?” Ich: “Sag willst du mich verkohlen?” Er: “Liebling, dein Geschmack ist gut!”(schmeichelnd) Das bringt mich vollends auf die Hut.
ICH soll einen Jeans ihm kaufen? ER will nur nicht selber laufen! “Schau, die Sonne scheint so hell.”(schmeichelnd) Seufz, dann laufe ich mal schnell.
Als ich in den Hosen krame, trifft ein Tropfen meine Arme. In der Decke ist kein Loch(verwundert schaue) aber nass ist mein Arm doch.
Ignorieren, dich narren dein Sinne. denke ich, vielleicht ich spinne. Da trifft´´s mich mitten auf die Nase, ich quer nun durch den Laden rase.
“Kommen sie schnell, es regnet rein.” “Gute Frau, das kann nicht sein.” Unter den Hosen ja da quillt das Wasser und der Laden der wird nass und nasser.
Ach nun kommen sie gerannt, Badetücher in der Hand. Bei XXX, da ist heut Land unter. Gitte ist zu Haus nass, aber froh und munter. ©By Gitte
Ediths Kinder!
Klein Jörg, der reibt seine Pratzen
An einem riesengroßen Schwarzen.
Mein Herz steht still, bin starr und stumm,
doch der Mann lacht nur, nimmt´s nicht krumm.
Edith stöhnt, zu klein die Schuhe,
klein Olaf meint, nur die Ruhe.
Nimmt den Schniedel, pinkelt rein,
so Mama, nun probier, jetzt ist es fein.
Klein Olaf aß ´nen Regenwurm,
alle Verwandten liefen Sturm.
Doch er grinst nur dick und fett,
was habt ihr? Schmeckt doch wie Kotlett.
©By Gitte
Die Bazille!
Eine Brille auf der Nase
Trägt die liebe Frau Vase
Und auf der Brille
Saß gemütlich ´ne Bazille.
Noch fühlt sich Frau Vase kerngesund
Und das aus einem guten Grund,
nimmt sie doch täglich eine Pille,
gegen jede böse Krankheitsbazille.
Die Wirkung hält von sechs bis zehn,
dann muss sie leider vergehen.
Nun naht Bazilles große Stunde,
flugs rein in Frau Vases Munde.
Frau Vase ja die kanns kaum glauben,
beginnt zu husten und zu schnauben.
Und die Moral von der Geschicht,
verlass dich auf die Pillen nicht.
©By Gitte
Es wird Zeit
War Heute davon betroffen Wölfchen hat zuviel gesoffen. Wollte schnellstens aus dem Haus und ich dachte: Nein, oh Graus draußen werd´ ich wieder frieren tat mich deshalb ein wenig zieren. Doch er gab dann keine Ruh seufzend sagte ich nun zu. Er pischerte gleich vor dem Haus ich machte mir dann gar nichts draus. Ruhiger wurde er dann nicht ich zog daraufhin ein Gesicht. Im Galopp es auf den Friedhof ging ich frag mich: Was hat er im Sinn? Da haut er auch schon ´nen Dremmel hin. Ich sammle es auf in meine Tüte so ein Stinkehäufchen ist nichts fürs Gemüte. ach ich bin ja selber Schuld üb ich mich nun in der Geduld. Kreuz und quer sind wir gegangen am Bahnhof hat er angefangen und nochmals einen gemacht da hat mein Herz wieder gelacht. Zu Hause, dass sind wir nun wieder, nun leg ich mich bis Mittag nieder.
©By Gitte
Mein Mann war´s
Er hat mir 80 die erst Puppe geschenkt, was er damit anrichtet, er hat´s nicht bedenkt. Der Virus hat mich voll erwischt ,ich fühlte mich krank, er sprach, du hast wohl nicht alle Tassen im Schrank? Die Augen, sie glitzern, ein flattern im Bauch, er erschrickt und flüstert, jetzt seh´ ich es auch. Ich sammle und horte, was ich nur kann mit Schrecken sieht es mein armer Mann. Wie viele passen in die Wohnung hinein? sag, meinst du nicht auch, sie ist viel zu klein? Bei 140 will ich nicht mehr zählen wozu sich noch weiter mit Zahlen quälen? Wir werden dünn, wir werden schlank, es passen keine mehr in den Schrank. Dann kommen sie eben obendrauf mein armer Mann, er nimmt es in Kauf. Auch voll, er bemerkt nun mit Schrecken jetzt kommen sie eben unter die Decken. (Siehe Fee Nancy HP) Wir gehen vorsichtig, wir gehen gebückt, ich sammle NUR Puppen, ich bin nicht verrückt.
©By Gitte
Schlechtwettergedanken!
Ihr sagt Regen bringt Segen?
Ne Regen macht nass Weicht auf alle Wege und mir tropft die Nas´.
Der Himmel ist grau und grau das Gemüt halt Ausschau nach Sonne
die man nirgends sieht.
Verzieht das Gewölk sich der Himmel wird blau, weicht schnell meine Depri und alles grau.
Erst dann leb ich wieder. mir geht es famos.
Sing fröhliche Lieder und lauf trällernd los.
©By Gitte
Reis ist Scheiß Der Kühlschrank, der ist leider leer, kauf ich halt ein schnell, bitte sehr. Im Angebot ist Heute Reis, dass lockt mich nicht, denn Reis ist Scheiß. Schaune se nur, der Superpreis und außerdem, der Reis macht heiß. Oh ne, behalte deinen Reis, ich kauf lieber ne Dose Mais. Die hat sogar den gleichen Preis,
denn wie gesagt, Reis der ist Scheiß ©By Gitte
Das Bad Meine Frau, die Marianne, die saß neulich in der Wanne. Ich komm in´s Bad und ach du Schreck, über´s Wasser quillt der Speck. Sie lächelt, blinzelt, will verführen, im Hals spür ich ein leichtes Würgen. Wo ist das zarte Elfchen hin, dass einstens in der Wanne drin? Dann flüstert sie, ich glaub es kaum, ich bin Aphrodithe geboren aus Schaum ©By Gitte
Eine Lehre!
Mein Vater der ging oft spazieren,
ich musste neben ihm flanieren.
Im Wald da sprach er oft: „Sei still.
Weil ich das Wild aufspüren will.“
Oft sagte ich dann: „Oh weh mein Bauch,
na so ein Mist aber auch.“
Denn schon nach einer kurzen Meile,
da packte mich die Langeweile.
„Musst du AA“, so fragt Papa?
Und ich nick fleißig: „Aber klar.“
Da hat er mir einen Spruch mitgegeben,
den merkt’ ich mir fürs ganze Leben.
Merk auf mein Kind und gib fein Acht,
denn nur so wird es gemacht:
„Mach immer krumme Knie beim Kacken,
sonst geht die Schei…. In die Hacken.“
©By Gitte
Noch mal davon gekommen!
Gestern kam ich in schnellen Lauf
Von meinem Wochenendeinkauf.
An meinem Ohr hör ich ein Wispern,
ein leises, klitzekleines Flüstern.
„Hach, bei dir ist es schön warm,
lass mich doch in deinen Arm.
Ich bin doch noch so klein
Und alle sagen so gemein.“
Ich reib mir schnell mal meine Brille
Und hör noch; „Ich bin ne Bazille.
Genau gesagt vom Typ der Grippe,
wir sind ne riesengroße Sippe.“
„Oh nein schrei ich, lass mich in Ruh“
Und werf sie einer Dame zu.
Deren Nase beginnt zu fließen
Und ich hör sie heftig niesen.
Lächelnd geh ich schnell nach Haus
Trink vorsichtshalber drei Grogs aus.
Gut, das sie so gerne quatschte
Und ihren Einsatz bei mir verpatzte.
By Gitte
Im Geschäft!
Du lieber guter Nikolaus,
was machst du hier? Hab ich Oh Graus
verpasst die schöne Weihnachtszeit?
Was sagst du? Ach die ist noch weit?
Willst’ letzte Sonnenstrahlen genießen?
Der Winter tut dich arg verdrießen?
Denn draus’ im schönen Winterwald
Da ist es doch ganz mächtig kalt.
Na das kann ich nun gut verstehn’.
Lieber Nikolaus auf Wiedersehn’.
By Gitte
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