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Die Taufe

Als ich gestern in einen Garten schaute,

 ein Junge dort ´nen Schneemann baute.

 Ich lobte: "Schön ist der Geselle,

 hat er ´nen Namen? Sag mal schnelle."

 Der Junge schaute grübelnd drein,

 ich half ihm: "Moritz soll es sein."

 Da strahlte sein Gesicht,

 doch ich sprach: "Das reicht jetzt nicht.

 Wir müssen ihn schnell taufen.

 Du musst jetzt schnell nach oben laufen

 und heißes Wasser musst Du holen!"

 Er sprach: "Sag, willst Du mich verkohlen?"

 "Oh nein, gar nie nich'! Ihm ist kalt,

 drum hol schon heißes Wasser halt!"

 Das leuchtete dem Jungen ein,

 manchmal bin ich schon ein Schw....

© By Gitte

 

 

 Bitte das ist reine Fantasie, so bös bin ich nicht

Weihnachtszeit-Besinnungszeit

Ach wie liegst du weit, so weit.
Heute rennen wir und laufen
um nur recht viel und teuer einzukaufen.
Größer muss das Menü sein
und vielleicht ein teurer Wein?
Wehmutsvoll lenk ich den Blick
in meine Kinderzeit zurück.
Wie Opa fragte, sag geschwind
was wünscht sich Oma nur mein Kind?
Lass uns in die Stadt nun starten
ich als Frau werd dich beraten,
schnell auf nun mit den flotten Hacken
und mit rotgefror´nen Backen.
Sterne hell am Himmelzelt
oh wie stille ist die Welt.
Leis´ da rieselte der Schnee
vergessen ist der Welten Weh.
Versinkt in ehrfurchtsvollem Staunen
fast ist´s als hört man Englein raunen.
Die Kirche getaucht in mildes Licht.
Schöneres sah ich bis Heute nicht.
Die Drogerie Fenster im Weihnachtsglanz
ich mache glatt ´nen Freudentanz.
Opa, Opa schnell hinein,
ich hab´s, Parfum das muss es sein.
Glaubst du das wird Oma freuen?
Da will ich keine Kosten scheuen.
Zurück geht´s dann im Sauseschritt.
Das Glück des Tages das geht mit.
Bis Heute.
©By Gitte

 

 

Winter

Tief gefroren unter´m Eise,

schweigt die Welt auf Winter´s Weise.

Eiseskälte, die bringt Schmerz,

lass sie niemals in dein Herz.

Gib Acht, wenn es zu vereisen droht,

denn dann, dann bist du wirklich tot.

Drum hüll´ dein Herz in Liebe ein,

dann kann der böse Frost nicht rein.

Mit grimm´ger Mine steht er und friert,

dass Herz schlägt warm und unbeirrt.

©By Gitte

 

 

Begegnung mit Eisblümchen
Als ich aus dem Fenster sah,
nahm folgendes ich wahr.
Wenn Eiseskälte die Welt durchweht,
Eisblümchen vor dem Fenster steht.
Schnell beginnt es hier zu malen,
damit die Kinderaugen strahlen.
Eisblumen wie von Zauberhand,
filigran auf Glas gebannt.
Scheint die Sonne dann darauf,
löst sich alles wieder auf.
©Bý Gitte

 

 

Bald ist es soweit!

Frosterstarrte kahle Bäume,

ohne Laub und ohne Duft

recken ihre dürren Zweige

in die eis´ge Winterluft.

 

Vereinzelt fallen weiße Flocken,

stimmen mich zur Weihnacht ein.

Seh´ schon am Kamin mich hocken,

mit ´nem Gläschen vom Glühwein.

 

Singen dann die alten Lieder,

in den Herzen wird es warm.

Erinnerungen bringen alte Zeiten wieder,

es schwindet Kummer dann und Gram.

 

Schnee bedeckt das alte Jahr.

Bald ist alles wie es war.

©By Gitte

 

 

Nikolaus Heute.

Den lieben, guten Nikolaus

Packt in der Heutigen Zeit der Graus,

nicht Apfel, Nuss und Mandelkern,

nein Koks und Hasch, das wollen sie gern.

 

Sicher, da braucht er nicht viel schleppen,

aber sind denn alle Blagen Deppen?

Dröhnen sich so gerne zu,

wollen nichts, als ihre Ruh’.

 

Wo ist die gute, alte Zeit,

als wir uns noch auf ihn gefreut’?

Manchmal war uns bang zu Mute,

drohte er uns mit der Rute.

 

Haltet ein und holt zurück,

von der guten, alten Zeit ein Stück.

Lasset uns gemeinsam naschen,

aus des Niklas großen Taschen.

 

Bald ist wieder es soweit,

dann ist wieder Weihnachtszeit.

©By Gitte

 

 

Winterspaziergang
Grad fällt mir ein Eistropfen ins Gesicht
und sprach verrat mich bitte nicht,
ich bin nämlich `ne kleine Bazille
und leb´ hier heimlich in der Stille.
Igitt sprach ich, oh weich von mir. 
Traurig kam´s, wenn ich doch frier.
So nahm ich meine Brille,
betrachte erstaunt nun die Bazille.
Sie sieht gar nicht so schrecklich aus,
warum versetzt sie uns in Graus?
Fast wie eine kleine Laus 
Was bist du für ein selten Tier,
will ich wissen nun von ihr.
Ich bin ein kleines Stück der Grippe
Nein, du nimmst mich auf die Schippe.
Hatschi, nun hast mich fast zerbrettert,
so ist es aus mir rausgeschmettert.
Nun warte ich voll List,
bis ein Mensch zu sehen ist.
Dem schnippse ich sie zu,
wart nur, bald ist vorbei deine Ruh.
Und mit still Vergnügtem Prusten,
hört ich ihn heftig Husten.    

©By Gitte

 

 

Der Schneemann

Grade dreht ich meine Runde,
mit dem Wölfchen in dem Bunde
da kamen mir, wie immer zu der Stunde
wieder díe Gedanken an
ich fragte mich warum baut wer nur kann
immer einen Schneemann.
Dabei ist´s bestimmt nicht schwär,
baute man mal ´nen Schneebär.
Das wär ein wunderbares Tier,
ich seh ihn deutlich schon vor mir
und Leut´ hör ich fragen, sag wer
baute diesen tollen Bär.
Ich werf ´mich stolz in meine Brust
und töne ziemlich selbstbewußt:
Oh Leut, der Schöpfer der steht hier,
ich allein baut dieses Wundertier.
Man feiert mich, lässt mich hochleben,
doch ein Problemchen wird es geben,
leider ist kein Schnee mehr da,
nun muss ich warten vielleicht ein Jahr
bevor berühmt ich werden kann,
Mann o Mann

©By Gitte

 

 

Winterbeginn!

Der Herbst geht nun zu Ende,

weiße Flocken sprechen Bände.

Für manche beginnt die Traulichkeit,

für Andere die Einsamkeit.

 

Draußen ist es grau und kalt,

trüb und traurig steht der Wald.

Zünde viele Kerzen an,

damit das Grau besiegt werden kann.

 

Die Kälte steigt in Mark und Bein,

manches Herz, das friert nun ein.

Die Liebe kommt dagegen an,

drum schenk dein Lächeln jedermann.

 

Erwärm die kalte Jahreszeit,

freu dich an ihr, auch wenn es schneit.

Denn nur so werden wir bereit

Für die Heilige Weihnachtszeit.

©By Gitte

 

 

Heilige Weihnachtszeit!

An Weihnacht kommt’s mir in den Sinn,

wo ist der Kindheitszauber hin?

 

Der Geruch nach Eisesluft und Schnee

Ich riech ihn nicht mehr, ach herrje.

Besuch der kam, der bracht’ ihn rein

Metallisch roch es, aber fein.

 

Um die Giebel heult der Wind

Ungemütlich hat’s draußen das himmlische Kind.

Wir sitzen hier und haben’s warm,

fast ergreift uns deshalb Scham.

 

Die Herdplatte glüht, erhitzt sind die Wangen

Draußen hat es zu schneien angefangen.

Der Bratapfel brutzelt in der Röhre

Wo ich ihn ständig zischen höre.

 

Omas Hände kneten Plätzchenteig,

glänzend, geschmeidig und weich.

Dann kommen sie in den Ofen rein

Und bald, da duftest mächtig fein.

 

Die Instrumente werden gestimmt,

zu denen man an Weihnacht singt.

Es wird nun selten richtig hell

Die Dämmerung, sie senkt sich schnell.

 

Wie im Traum verrinnt die Zeit

dann ist sie da, die Weihnachtszeit,

Familien Geborgenheit,

im Gottesdienst sie mich erreicht.

 

Verwandtschaft kommt von nah und fern,

man sieht sich wieder, hat sich gern.

Am Abend erklingen sie die alten Lieder

Wie immer, alle Jahre wieder.

 

Und dann endlich macht sie sich breit.

Und zieht ins Herz, die Heiligkeit

Der gnadenreichen Weihnachtszeit.

By Gitte

 

Januarmorgen!

Der Frost hat die Natur vereist,

der Rabenschlag die Luft zerreist.

Des Winters grausame Hand

Hat aus der Welt die Farbe verbannt.

 

Dem kleinen Häschen

Zittert frierend das Näschen.

Nach Futter sucht es, scharrt im Schnee

Ihm tun die kleinen Pfötchen weh.

 

Leute sieht man dick vermummt

Die Atemwolke vor dem Mund.

Und egal ob Mann, ob Frau,

die Gesichter starr und grau.

 

Plötzlich sich die Welt erhellt

Sonne durch de Wolken fällt

Tausend Schneekristalle funkeln

Sehen Augen wonnetrunken.

 

Wenn der Schein der Sonne fällt

Wird die Winterlandschaft zur Märchenwelt.

©By Gitte

 

 

 

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